Plymouth Barracuda I

Baujahr 1964

Sehr seltenes “Pony car”

V8

Geschichte

Wurde in der Schweiz bei der Firma Schinznach gefertigt, die qualitativ besser war als die in den USA gefertigten Fahrzeuge

Alle Automobilhersteller der USA brachten Anfang bis Mitte der 1960er-Jahre sportliche Kompaktwagen auf den Markt. Chrysler wählte als Basis dafür das Modell Plymouth Valiant aus. Der Ford Mustang, der sich schließlich deutlich besser verkaufte als der Barracuda, sorgte für die Bezeichnung dieser Fahrzeugklasse als „Pony Car“, aber der Plymouth Barracuda

Fastback erschien zwei Wochen früher, am 1. April 1964. Die Geschäftsleitung von Plymouth wollte den Wagen eigentlich „Panda“ nennen, was dem Konstrukteur allerdings nicht gefiel. Schließlich setzte sich John Samsen mit seinem Vorschlag „Barracuda“ durch.

Der Barracuda hatte vom Valiant den Radstand mit 2.692 mm, die Motorhaube, die Umrahmungen der Scheinwerfer, die Windschutzscheibe, die vorderen Dreiecksfenster, die Kotflügel und die Stoßfänger; alle anderen Blechteile und Fenster waren neu. Dieser Ansatz verringerte die Kosten von Entwicklung, für Werkzeuge und die Entwicklungszeit für das neue Modell. Die Fließheckform wurde mit einem 1,3 m² großen Panorama-Rückfenster ausgeführt, das bis zur B-Säule herumgezogen war. Dieses größte bis dahin in der Personenwagenserienfertigung verwendete Fenster wurde

von Pittsburgh Plate Glass (PPG) hergestellt. Im Modelljahr 1965 wurden die Kotflügel und Rücklichter des 1964er Barracuda für den Valiant übernommen (bis auf den Kombi, der seine eigenen Rücklichter bekam).

Der Grundpreis für den Barracuda betrug 2.512,- US-$. 1964 war nicht nur das erste Jahr für den Barracuda, sondern auch das letzte Jahr, in dem die Druckknopfautomatik Torqueflite angeboten

wurde; somit war der 1964er-Barracuda der einzige mit dieser Ausstattung.

Technische Details

Baujahr  1964

V8

125 PS

3,5 Liter

4 Sitzplätze

Preisliste

1. Stunde                     € 225,-

jede weitere Stunde  € 115,-